850 Jahre alt und voll jugendlicher Dynamik.
Die Gemeinde, gebildet aus fünf idyllischen Dörfern in unmittelbarer Nähe des Starnberger Sees, steht im Spannungsfeld zwischen ländlicher Beschaulichkeit und rasanter Entwicklung, zwischen Tradition und zeitgemäßem Komfort. Im Schloss am See wuchs im 19. Jahrhundert die österreichische Kaiserin Elisabeth auf, die als „Sisi“ zu Filmruhm kam. Von jenseits des Sees besuchte sie häufig ihr Vetter, der „Märchenkönig“ Ludwig II. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließen sich hier zu Wohlstand gekommene Bürger und berühmte Künstler aufwändige Villen am See erbauen.
Niedrige Steuern ergänzen die Idylle
Trotz seiner verkehrsgünstigen Lage in der Nähe der Autobahn und trotz des Anschlusses an die Münchener S-Bahn bleibt Pöcking ein naturnahes Wohngebiet mit einem Rest bäuerlicher Tradition. Die Ortsteile, umgeben von Wäldern und Feldern, verfügen über alle Einrichtungen des modernen Wohnkomforts. Eine großzügige Umgehungsstraße verbannt den Fernverkehr der B2 aus dem Ort. Das Zentrum des 5500-Einwohner-Dorfes wurde saniert und erhielt ein Face Lifting, gleichzeitig bekam die Gemeinde zur modernisierten Ortsmitte eine neuzeitliche Verwaltung. Ein großer Sportpark mit zwei Fußballfeldern und fünf Tennisplätzen sowie mit Einrichtungen für eine Reihe anderer Sportdisziplinen bildet ihr grünes Herz. Angebaut an die Schule im Ortszentrum finden sich ein modernisiertes Ozon-Hallenbad und eine großzügige Turnhalle. Im jahrhundertealten Pfarrhof neben der historischen St. Ulrichs Kirche sind die Bibliothek, das Gemeindearchiv und ein einladender Trau-Saal untergebracht. Um den Nachwuchs kümmern sich vor dem Schuleintritt zahlreiche Einrichtungen wie Krippe, Hort und Kindergärten. Viele Angebote erleichtern die Beförderung in weiterführende Anstalten außerhalb Pöckings.
Für den täglichen Bedarf sorgen drei Supermärkte sowie viele Handwerker und Dienstleistungsbetriebe, (auch ist die Kreisstadt Starnberg mit ihren Einkaufsmöglichkeiten nahe). Das Gewerbe zieht seinen Nutzen nicht nur aus dem erfreulichen Umfeld und der vorhandenen Infrastruktur, sondern aus den niedrigen Steuern: Mit einem Hebesatz von nur 240 Prozent bei den Gewerbesteuern nimmt Pöcking einen Spitzenplatz in Bayern ein – und sitzt trotzdem auf beachtlichen finanziellen Reserven.