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| | Ort und Gemeinde sind eingebettet in noch intakter Natur westlich des Starnberger Sees im oberbayerischen Fünfseenland. Die über den größten Teil der Gemeindeflur verstreuten relativ großen Grabhügelfelder aus der Hallstattzeit weisen auf eine schon frühe Besiedelung dieses Gebietes in vorchristlicher Zeit hin. Allerdings liegt die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes erst aus der Mitte des 12. Jhs. vor. Jedoch können als Zeitpunkt der Gründung der Siedlung wie bei den Ortsteilen Aschering, Maising und Possenhofen auch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die letzten Jahrhunderte des ersten Jahrtausends angenommen werden. Im Juni des Jahres 1158 vertauschte das Kloster Schäftlarn neben anderen Besitzungen einen Hof in "Peccingen" an den Bischof von Freising. Um 1545 wurde das Dorf Pöcking als Hofmark dem Besitzer von Schloß Possenhofen Jacob Rosenbusch zuerkannt und blieb so den jeweiligen Hofmarksherren zinspflichtig bis zum Ende der gutsherrlichen niederen Gerichtsbarkeit im Jahre 1848. Die Anlage als Straßendorf ist im alten Kern Pöckings noch erkennbar, darin die Ende des 17. Jhs. an- und ausgebaute alte Pfarrkirche des Heiligen Ulrich mit dem hübschen Zwiebelturm und bemerkenswertem Stuck im Inneren. Schon bald nach dem Ende des 30jährigen Krieges sind 31 Anwesen erwähnt, deren Anzahl bis in die 1850er Jahre unverändert blieb. 1800 wohnten 181 Personen in Pöcking, die Einwohnerzahl nahm jedoch mit Fertigstellung der Eisenbahnlinie nach Tutzing im Jahre 1866 beträchtlich zu. Wohlhabende Münchner Bürger begannen sich nach und nach am Rande des alten Dorfes ihre Sommervillen zu bauen, doch stieg die Bewohnerzahl gerade im Winter nur sehr zögernd bis rund 650 im Jahre 1939 an. Erst die Folgen des 2. Weltkrieges und eine rege Siedlungstätigkeit ließen Pöcking mit seinen Ortsteilen auf nun mehr als 5600 Einwohnern von einem bäuerlichen Dorf anwachsen zu einem modernen Wohn- und Siedlungsort, dessen Wahrzeichen der mächtige Turm der 1957 eingeweihten neoromanischen katholischen Pfarrkirche Sankt Pius und die spitze Turmnadel der 1968 konsekrierten evangelischen Pfarrkirche Heilig Geist sind. |
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|  50 Jahre Bundeswehr im Landkreis Starnberg | | mehr |
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| 692 m. ü.d.M. |
| Fläche: |
20,95 km² |
| Einwohner: |
5633 |
| Wohnungen: |
2511 |
| Postleitzahl: |
82343 | | | mehr |
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